Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Autohaus Brennsteiner – das war’s…

Mittwoch, 30. Juni 2010

Ich sitze wieder mal in einer Kfz-Werkstatt – mit meiner A-Klasse, gekauft vor einem Jahr beim Autohaus Brennsteiner in Dingolfing. Heute wird mich der Spass ca. 300,–€ kosten. Was fehlt? Mal was ganz anderes, direkt originell: Probleme mit den Bremsen… Nicht nur, dass die weiterhin elend quietschen, der Mechaniker hat mir gezeigt, wo das Problem liegt. Und diesmal so genau und verständlich, dass sogar ein Laie das kapieren kann. Denn man kann Leute auch mit technischen Details „blödreden“ – der Besitzer versteht nicht genau, um was es geht und kann jede Reparatur nur abnicken…

Tja, wie mein Webmaster zu mir sagte: „Manchmal gewinnt man und manchmal verliert man.“ Ich hätte ja gerne gewonnen, weil ich hier ganz schön verarscht wurde. Ist meine persönliche Meinung, aber beim Autohaus Brennsteiner darf man ja keine eigene Meinung haben, denn dann kann man ganz schnell eine Abmahnung bekommen.
Weil die Sache ja gegessen ist, möchte ich mich heute mal bei der Firma Brennsteiner und beim Chef-Verkäufer, Herrn Kraehn, persönlich bedanken:
„Liebe Firma Brennsteiner, es ist vorbei. Finanziell kann ich mir Gerechtigkeit leider nicht mehr leisten. Denn Recht haben und Recht bekommen sind leider 2 Paar Stiefel…
Im Vertrauen habe ich mich an Sie gewandt. Mercedes ist gut, „richtiges“ Autohaus ist besser.
Wer weiss, was einem in Hinterhofwerkstätten so alles angedreht wird? Und wo Sie doch eine Plattform für eine CSU-Veranstaltung lieferten – also wie der Name schon sagt: christlich und sozial…
Wo doch alle so vornehm, gut gekleidet und rhetorisch gewandt sind, muss doch auch alles ordentlich ablaufen. Sie haben mir dann ein Auto mit ca. 20 „Schönheitsfehlern“ verkauft. Sie wissen schon: die Bohrlöcher des Vorgängers im Innenraum, die fehlende Abdeckung der Sitzverstellung (natürlich ist Ihr Ersatz gleich wieder abgebrochen), die deutlichen Lackkratzer hinten und vorne, das Problem mit dem Kraftschluss… Das wurde im KV aber schon pauschal vergütet. Ein cleverer Schachzug, Hut ab!

Der Beifahrersitz wurde noch ein bisschen mit Spezialmitteln gepimpt – sah’ auf den ersten Blick dann auch ganz nett aus. Kurz und gut, Sie wussten genau, was Sie taten. Und auch das Bremsenquietschen wurde nach zweimaliger Mängelrüge als eine Lappalie abgetan. „Das vergeht schon wieder…“ und „Dann machen Sie halt das Radio lauter“. „Sie können das Auto zurückgeben, aber das Bremsenquietschen kann von alleine vergehen. Und es ist ja auch nicht eilig…“
Warum die defekten Injektoren nicht gleich repariert wurden, sondern erst eine von Ihnen gesetzte Frist ablaufen musste, ist mir bis heute ein Rätsel. Hatte das etwas mit der Kostenübernahme der CarGarantie zu tun? Ich weiss es nicht, habe mir die Frist auch nicht ausgerechnet (obwohl ich das schriftlich habe), man spekuliert halt so vor sich hin…
Meine Beauftragung eines Anwalts muss Sie sehr amüsiert haben. Sie wussten ja genau, dass Sie am längeren Hebel sitzen. Schliesslich sind Sie ja alle Profis…

Nun, ich sitze nun mit einem Auto da, dass ich mir eigentlich nicht mehr leisten kann. Dummerweise kann ich aber auch nicht verkaufen. Der Rat Ihres Herrn Kraehn, ich könne ihn auch mit dem Quietschen verkaufen, denn ich sei als Privatperson ja „aus der Haftung“, entspricht leider auch nicht der Wahrheit. Mein Anwalt hat mir gesagt, dass auch eine Privatperson haftbar gemacht werden kann, wenn sie vorsätzlich Mängel verschweigt. Abgesehen davon finde ich es persönlich charakterlich unter aller S…, jemandem so etwas anzutun. Aber vermutlich wissen Sie jetzt nicht, was ich damit meine.

Rechne ich jetzt alle Kosten zusammen, hätte ich mir doch glatt einen Neuwagen kaufen können. Tja, liebes Autohaus Brennsteiner, dann kann ich Ihnen eigentlich nur weiterhin gute Geschäfte, fette Gewinne, ein schönes Leben und Ihren Kunden ein gesundes Misstrauen wünschen. An dem hat es mir leider gemangelt.“

Zanox + emietwagen.de: ob das alles so muss?

Dienstag, 22. Juni 2010

Strange things happens…
Wir hatten über Zanox ein Partnerprogramm mit emietwagen. Das fing auf einmal zu Laufen an, dass wir unseren Augen kaum mehr trauten. Gut, der Blog ist schon ganz schön alt (internetzeitmässig ;-) ), hat guten Content und den berühmten Mehrwert für den Leser.
Als die Provisionen in die Nähe des vierstelligen Bereichs aufstiegen, kam Storno auf Storno von emietwagen.de. Wie jeder weiss, macht ein “echter” Blog viel Arbeit. Sehr viel Arbeit…
Deshalb haben wir uns an den Programmbetreiber gewandt, mit der Bitte, doch zu erklären, woher die vielen Stornos kämen. Man macht sich ja nicht gerne umsonst die Arbeit, wenn es nicht gerade ein “Heute-hatte-Lisa-in-der-Schule-kein-Pausenbrot-dabei-Blog” ist.
Der Programmbetreiber wusste anscheinend von nix. Also Hilfe bei Zanox holen. Nichts passiert. 2. Email. Nix passiert. Wieder zum Programmbetreiber: “…der Affiliate Code, der Zanox zugewiesen wurde, ist zum Teil nicht enthalten…”
Okay, wieder zu Zanox. Diesmal telefonisch: “Ihre Email ist eingegangen – sie wird noch diese Woche bearbeitet”.
Dann der Hammer! Eine Email von Zanox, dass Unregelmässigkeiten vermutet werden. Wie, Unregelmässigkeiten? Wir haben den Zanox-Code eingebaut und sonst nix. Hätten wir was “gemauschelt”, dann hätten wir doch sicher die Füsse stillgehalten.
Wieder Email an Zanox. Die wissen seltsamerweise garnix von einer Email-Anfrage. Okay, noch ein bisschen hin und her – wir wollten ja ursprünglich und eigentlich und ganz gerne wissen, was da los ist.
Warum ist der Code bei einigen Buchungen vorhanden, wenn der Besucher auf die Werbung klickt und wieso nicht?
Wie konnten uns die Buchungen zugeordnet werden, wenn angeblich gar kein Code zugeordnet wurde?
Und wenn uns diese Buchungen nicht “gehören”, wer kriegt eigentlich dann die Provisionen für Sales, die tatsächlich stattgefunden haben?
Und warum hat Zanox kein Interesse, die Sache aufzuklären?
Es kam, wie es kommen musste. Heute Email von Zanox: “Wir sind an einer Partnerschaft mit Ihnen nicht mehr interessiert…”
Ich glaub’ mein Schwein pfeift! Bin ich jetzt bei Ebay, oder was?
Und jetzt kommt’s noch besser: wir können nicht mehr auf unsere Daten mit den Trackingparametern zugreifen! Also sollte man da selber noch mal was nachprüfen, hat Zanox alles hübsch unter Verschluss. Leb’ ich jetzt in einer Diktatur und hab’ es noch nicht mitbekommen?
Gut, dass ich mir wohlweislich das Meiste schon ausgedruckt habe. Als ob ich’s geahnt hätte… Aber aus meiner Ebay-Zeit hab’ ich wenigstens was gelernt. Leute, habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen mit der Combi Zanox/Emietwagen gemacht?

Die katholische Kirche

Mittwoch, 12. Mai 2010

Eigentlich wollte ich meinen Senf nicht dazu geben. Aber ich komme einfach nicht umhin, meine Verachtung auszudrücken…
Kirche ist ein heikles Thema und es wird allgemein davon abgeraten, Religion zum Gesprächsthema zu machen. Zu schnell werden die Gesprächspartner sehr persönlich und fühlen sich angegriffen. Kein Stammtischthema, kein Thema für einen Smalltalk.
Und auch ich habe mit meiner Meinung immer hinter dem Berg halten müssen, denn ich bin überzeugter Atheist. Dennoch zolle ich jedem Gläubigen meinen Respekt – sogar wenn ich die Dinge etwas anders beurteile…

Aber was in der katholischen Kirche abgeht, schlägt dem Fass den Boden aus!!!!
Nur, wen wundert es eigentlich? Kirche war schon immer von patriachalen Machtstrukturen geprägt. Die Betonung liegt dabei auf patriarchalen und Macht.
Frauen wurden als Hexen verurteilt und zu Tode gefoltert, man fand eingemauerte Babies in Nonnenklöstern, Missionare haben andere Völker nicht nur freundlich missioniert, sondern mit Gewalt “umerzogen”.
Im Vatikan hängen Kunstschätze von unglaublichem Wert – und täglich verhungern Kinder auf grausamste Art und Weise. Bischof Mixa verdient(e) 8000,–€ im Monat. Aber wen stört’s? Eugen Drewermann wurde von der Kirche geächtet – ein brillanter Geist, der sich schon immer seine Gedanken über die Pfaffen in ihren Röckchen gemacht hat.
Aber jetzt kommen tagtäglich neue Nachrichten zum Vorschein, die an Widerlichkeit, Abscheulichkeit und Menschenverachtung kaum zu überbieten sind.
Den “Hexen” wurden früher Perversionen von Kirchenmännern angedichtet, die sich nur Individuen mit krankhaftester Fantasie ausdenken konnten. Die unterdrückte Sexualität hat sich schon immer ihr Ventil gesucht.
Das Fürchterlichste allerdings sind die Fürsprecher der katholischen Kirche, die hier und heute noch alles verteidigen, leugnen oder sich auf die Seite der Täter stellen. Dadurch werden die geschändeten Kindern ein zweites Mal missbraucht.
Klar sind nicht alle Pfarrer, Priester oder sonstigen “Würdenträger” Kinderschänder. Aber sollte nicht gerade hier mal ein bisschen Demut – die uns Normalsterblichen immer eingebleut wurde – und die Bitte um Verzeihung laut werden?
Nein, wir fühlen uns sehr betroffen und gehen zur Tagesordnung über!!!
An alle Kinderschänder, weltliche und kirchliche: ihr sollt in der Hölle schmoren (ist das nicht Eure Terminologie, Euer Versprechen an uns Sünder?) – das ist meine Meinung und wer das anders sieht, kann hier gerne posten…

Brennsteiner in Dingolfing, III. Akt.

Montag, 26. April 2010

Ich will gar nichts mehr dazu sagen, deshalb nur ein Zitat aus dem anwaltschaftlichen Schreiben, dass mir heute zugegangen ist:
“…seitens unserer Mandantschaft wird Zug um Zug gegen Rückübereignung des streitgegenständlichen Fahrzeuges ein Betrag von 3000,–€ angewiesen. Jede der Parteien trägt die ihr entstandenen Kosten selbst. Zu diesem Angebot ist auszuführen, dass das Fahrzeug unter Berücksichtung der nunmehrigen km-Leistung (zur Erklärung: 25.000km in 10 Monaten) nach gängiger Schätzung ohne Berücksichtigung der festgestellten Schäden (Beulen, Dellen, Kratzer) einen Wert von ca. € 4600,–€ aufweisen würde. Seitens unserer Mandantschaft wurden erhebliche äussere Beschädigungen am Fahrzeug festgestellt. Diese umfassen einen Reparaturaufwand von ca. € 4.100,–. Aufgrund der Beschädigungen und des notwendigen Reparaturaufwandes ist es für unsere Mandantschaft völlig uninteressant, das Fahrzeug zum Weiterverkauf an Verbraucher zurückzunehmen. Insbesondere wegen der gesetzlich einzuräumenden Gewährleistung, kommt angesichts des Fahrzeugzustandes für unsere Mandantschaft nur ein Verkauf ins Ausland an einen dortigen Händler in Betracht, da dann entsprechende Gewährleitungsansprüche vertraglich ausgeschlossen werden können. Beim Verkauf ins Ausland ist bei der jetztigen Marktsituation und angesichts der Beschädigungen des Fahrzeuges ein Erlös von € 3000,-.- in unrepariertem Zustand zu erreichen…”
Ich glaub’, ich muss gleich kotzen…
Aber damit man sich mal ein Bild von den “erheblichen” Schäden machen kann, hab’ ich doch heute gleich mal Fotos gemacht! Tja, mit solchen “erheblichen” Beschädigungen kann man in Deutschland nicht mehr rumfahren!!!

Fotos gemacht:

Autohaus Brennsteiner in Dingolfing und die A-Klasse

Montag, 19. April 2010

Prima Sache: der Wahnsinn geht weiter….

Am Mittwoch war ich in Dingolfing. Ich fahre gerne mal so 220km. Hab’ ja sonst nix zu tun! Auf Anraten meines Anwaltes, denn das dieser Termin sinnlos sein wird, war mir vorher schon klar.
Meine A-Klasse vom Autohaus Brennsteiner in Dingolfing begutachten lassen. Genau dort, wo die ganze Sch… seinen Lauf nahm!!!
Natürlich bekam ich zu hören, dass der Verkäufer in 14 Jahren nur 2 x einen Anwalt gebraucht hat. Als ich ihn nach dem Ergebnis der Begutachtung befragt hatte, habe ich nur gehört: da kann ich Ihnen nix dazu sagen, dass geht über die Anwälte. ???????????????? Ich muss doch über das Angebot entscheiden, wieso geht dass dann über die Anwälte???
Und wie das Fahrzeug geknipst wurde, ich war ganz erstaunt. Eine Präsentation für die A-Klasse hat sicher nicht so viele Bilder erfordert.
Ich kann jetzt schon prophezeien, was dabei raus kommt: als ich das Auto gekauft hatte, waren natürlich schon etliche – sagen wir mal – Schönheitsfehler vorhanden. Aber natürlich wurden die bei der Übergabe nicht genau dokumentiert. Ich bin ja kein Korintenkacker! Und genau diese Mängel werden mir beim Rücknahmeangebot auf’s Butterbrot gestrichen werden… Aber ich vermute hier natürlich nur. Vielleicht kommt ja ein Angebot in Höhe von 5000,–€ und ich habe mich geirrt…
Denn dann habe ich für das Vergnügen, 10 Monate lang eine end-fertige A-Klasse fahren zu dürfen, über 5000,–€ investiert. Dass sollte doch wohl genügen, oder?
Ach ja, bevor ich es vergesse: am Donnerstag ist ein Federbein gebrochen. Kostenvoranschlag der Niederlassung München: 660,–€
Am liebsten würde ich die “fehlerhafte Dreckschleuder” zurücknehmen und einen anderen Ausdruck gebrauchen, aber heutzutage weiss man ja nicht, ob es dafür nicht gleich wieder eine Abmahnung gibt.

To be continued….