Langsam hab’ ich die Schnauze voll! Nach der gefühlten 123987 Nachfrage bei meinem Anwalt in Dingolfing – nach fast auf den Tag genau 1 Jahr nach meinem Autokauf bei der Firma Brennsteiner in Dingolfing – flattert mir gestern ein Schreiben ins Haus.
Sinngemäss möchte mich mein Anwalt aus Dingolfing doch nicht so gerne vertreten…
Und mit der Angelegenheit der Abmahnung möchte er ausdrücklich nichts zu tun haben!
Das fällt ihm jetzt ein, nachdem er mir schon seit Wochen zugesagt hat, einen Termin bei einem gerichtlich bestellten Schlichter durch das AG Dingolfing zu beantragen.
Mein Freund, der meinen Anwalt ebenfalls kennt und auch grosse Stücke auf ihn gehalten hat, sagt mir heute, nach dem Durchlesen des Schreibens: “die halten zamm…”
Ist natürlich auch nur seine Meinung, hallo, keine Tatsachenfeststellung!!! Na gut, er ist in Dingolfing aufgewachsen und kennt die Strukturen dort besser als ich, aber, wie gesagt, das ist nur seine Meinung!!!
Also, fassen wir nochmal zusammen: vor ca. einem Jahr habe ich beim Autohaus Brennsteiner – im Glauben daran, bei einem “richtigen” Autohaus fair behandelt zu werden (ich weiss, manchmal bin ich etwas naiv!) – eine A-Klasse mit nur ca. 78.000km für über 7000,–€ gekauft. Ist ja ein Mercedes, da kann man nochmal 200.000km drauffahren…
Innerhalb diesen Jahres habe ich meinen Job wechseln müssen, weil das Quietschen dieses Fahrzeuges nicht mehr auszuhalten war (Hinweis des Verkäufers: da müssen Sie halt das Radio ein bisschen lauter stellen – running gag). Es war mir nicht mehr möglich, 8 Stunden täglich mit diesem elenden Gequietsche zu fahren. Ganz nebenbei hab’ ich für Reparaturen und Anwaltskosten schlappe 3000,–€ in das Auto investieren müssen.
Von meiner Zeit, meinen Nerven, den versäumten Kundenterminen ganz zu schweigen.
Nach ewigem Hin und Her – auch die Schiedstelle des Kfz-Gewerbes in Dingolfing hat mich monatelang hingehalten – bin ich zum Autohaus Brennsteiner gefahren, um ein Angebot wegen Rückgabe zu erhalten. Ich wollte dort garnicht hinfahren, aber mein Anwalt hielt dies für eine ausgezeichnete Idee.
Und – schwupps – habe ich das “überaus grosszügige” Angebot der Firma Brennsteiner erhalten, dass meine A-Klasse für stolze 3000,– (oder waren es 3500,–€?) zurückgekauft werden würde. Das nenn’ ich mal Wertverlust!!!
Tja, ich fürchte, das Trauerspiel hat immer noch kein Ende…
Autohaus Brennsteiner in Dingolfing – der letzte Akt?
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- Tags : dingolfing, rechtsanwalt
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COMMENTS
1 Comments
Nr1
Juni 9th, 2010 02:06 AM
Wenigstens machen die (das Autohaus) so gute Werbung für sich selbst. Wenn die das öfter so machen, können sie sich neue Kundschaft die über das Internet auf sie kommt abschminken. Mal sehen wie das in 3 oder 4 Jahren aussieht, wenn der Großteil fast jeder Kundschaft aus dem “Netz” kommt – oder wie in diesem Fall – eben auch nicht mehr.
Hold on – be Strong !